Nordwestmecklenburg
Die Weite trägt das Land
Fernweh zieht über die Wellen der Ostsee, über die bucklige Landschaft, teils grün von Wäldern, teils golden von Weizen-Roggen oder im Mai von gelblichen Rapsfeldern getragen, bis hin zu den Mooren und sumpfigen Rastplätzen der Reiher und Kraniche im Biosphärenreservat Schaalsee und im Naturpark Sternberger Seenland.
Nordwestmecklenburg ist ein Land im Norden Deutschlands, welches sich in Bescheidenheit übt und sich doch unsagbar liebevoll zur Schau stellt.
Einblicke in den Küstenstreifen
Charmant hanseatisch grenzen die an den gleichnamigen Buchten liegenden Städte Lübeck und Wismar den Küstenbereich Nordwestmecklenburg ein. Nur das Salzhaff liegt noch östlicher. Romantisch verträumte Fischerdörfer und kulturell ausgelegte, oft den Traditionen verpflichtete Ostseebäder reihen sich dazwischen. Egal ob Klütz, das Ostseebad Boltenhagen oder die entlegenste Gemeinde wie Warnkenhagen, Hohen Wieschendorf oder Timmendorf auf der Insel Poel, die Orte entlang der feinsandigen, gezeitenfreien Küste erzählen vom Leben der Fischer, von den mittelalterlichen Geschicken der Hanse, von der Romantik an Stränden und Häfen und von malerischen Gegebenheiten der Kunst und Architektur.
Einst vergessene Dörfer
Mit Anmut begegnet man heute den zu Zeiten des Kalten Krieges beinahe vergessenen Dörfern und Kleinstädten an der einst innerdeutschen Grenze.
Kleine Flüsse und Bäche speisen seit eh und je die weiten Wiesen und Weiden. Die trügerische Stille des einstigen Grenzgebietes ermöglichte aber der Tier- und Pflanzenwelt, sich so einzigartig zu entwickeln, dass die Region heute zu Recht unter Naturschutz steht. Von Dassow hinauf zu den Gemeinden Pötenitz, Rosenhagen und Barendorf laden somit Naturstrände zu einem Wellenbad in der Ostsee ein.
Bäuerliches Großherzogtum
Im Landesinneren gibt man sich eher bescheiden, fast zurückhaltend.
Bäuerlich und urgemütlich, lebendig und voller Lebensfreude, mit Eifer dabei und niemals verzagend, so erlebt man die Welt der zwischen Wälder und Wiesen liegenden, manchmal unscheinbaren Dörfer und Gemeinden. Doch so manche Baumalleen säumen den Weg zu schmucken Herrenhäusern, trotzigen Burgen und märchenhaften Schlössern. Malerisch ergänzen sie das Ensemble aus landschaftlichen Gärten und Parkanlagen, oft eingerahmt von stillen Seen.
Die südliche Grenze
Wie eine Perle in einer ehrbaren Muschel wiegt sich das Schweriner Land mit der Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern als südlicher Grenzpunkt von Nordwestmecklenburg. Umgeben von weit mehr als sieben Seen und sieben Hügeln ernährt sich die Schönheit Schwerins bereits von touristischen Konzepten, gepaart mit saisonalen, kulturellen Höhenpunkten und einer Vielfalt von aktiven Sportmöglichkeiten. Die Geschichte der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin nicht vergessend, gibt sich die altehrwürdige Stadt gern auch jung, dynamisch und frech. Im Schutze des Schweriner Schlosses und des mächtigen Domes geben Kneipenfestivals, Spielbankbesuche und ausgelassene Museumsnächte ihr Stelldichein. Sportlich fairer genießen Kanuten, Surfer, Segler, Drachenbootfahrer und Sonnenhungrige auf Fahrgastschiffen die reichhaltige Seenlandschaft des Schweriner Landes. Verbringen Sie ihre Freizeit z.B. auch in Lübeck, dem zauberhaften Städtchen nähe Hamburg.
